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let.s.talk.mental - der Blog



Hochsensibilität • mentale Gesundheit • Mindfulness

by Chris Gust





let.s.talk.mental - der Blog



Hochsensibilität • mentale Gesundheit • Mindfulness


by Chris Gust




W I L L K O M M E N   I M   S E N S I V E R S U M


für Gedankentieftaucher und Vielfühler


Ich nehme Dich mit in meine Gedanken- und Gefühlswelt.

Profitiere von meiner Expertise, lass Dich inspirieren und erlebe hoffentlich immer wieder Aha-Momente, wenn meine Worte Dir zeigen, dass Du alles andere als allein bist und vor allem, dass Du großartig bist, genauso wie Du bist.


Schön, dass Du hier bist!

von CHRIS GUST 24. Januar 2025
Einen Blog zu schreiben ist bei meiner Liebe zu ausführlichen Texten eigentlich nur folgerichtig und doch habe ich mich lange Zeit davor gedrückt. Hauptsächlich, weil in mir sofort ein Leistungsgedanke aufploppte und ich nicht wusste, wie ich damit umgehen möchte. Da ich aber ziemlich viel Erfahrung damit habe, was es bedeutet aus der Reihe zu tanzen und mich nicht dem gesellschaftlich üblichen Usus anzupassen, werde ich diesen Blog einfach immer genau dann erweitern, wenn es für mich neben meiner anderen Arbeit passt, mindestens zwei Beiträge im Monat. Euch erwartet hier der bekannte Mix aus den Themen Hochsensibiltät, mentaler Gesundheit und mindful living. Ergänzt durch das, was mich ganz persönlich als Frau gerade umtreibt. Und das ist viel! Außerdem gehe ich gerne auch auf eure Fragen, Ideen und Themenwünsche ein, die in meinen Bereich fallen. Kontaktiert mich dafür gern per Mail oder über eine Nachricht bei Insta, denn noch weiß ich nicht, wie ich es euch ermöglichen kann, Beiträge hier zu kommentieren... Ich bin mal wieder einfach so ins kalte Wasser gesprungen, weil ich jetzt meinen ersten Beitrag veröffentlichen möchte. ;-) Ich nutze den Beginn des Jahres gern, um zu reflektieren und auch für mich eine gnadenlos ehrliche Bestandsaufnahme zu machen, ob das, was ich tue, noch zu meinen Werten und Zielen passt und ob ich dabei gut auf mich achte. Die letzten Jahre hatten es sowohl beruflich als auch privat in sich: mein Kunstprojekt hat über die Jahre eine Größe angenommen, mit der ich ursprünglich nicht gerechnet hatte und es haben großartige Signier- und Versteigerungsaktionen stattgefunden. Mit den Verkaufserlösen der Bilder konnte ich Organisationen in einer Dimension unterstützen, die mich sehr stolz macht. Dennoch ist dieses Kunstprojekt auch an meine Substanz gegangen, denn es gab immer wieder menschliche und organisatorische Enttäuschungen und meine Geduld wurde dabei teilweise arg strapaziert. Das hat mich viel Kraft gekostet. Aber es sind trotzdem weitere wundervolle SIgnier- und Versteigerungsktionen bereits in Planung, nur mache ich mir keinen Druck mehr. Außerdem habe ich unfassbar viel Zeit und Energie in den Aufbau meines Instagram Accounts gesteckt, weil Social Media für die Aufklärung zu meinen Themen und für den direkten Kontakt zu meinen Follower*innen eine wirklich großartige Möglichkeit ist. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung stelle ich mir jedoch manche Frage diesbezüglich, so dass ich einige Änderungen vornehmen werde. Meine Arbeit dort werde ich trotzdem fortsetzen. Ich habe viel Energie in meine Firmengründung, der Entwicklung, sowie der Marktplatzierung der jumiwi-App gesteckt, bis ich im Mai letzten Jahres aus verschiedenen Gründen für´s Erste die Reißleine gezogen habe. Die Learnings bleiben und ich überlege in Ruhe, wie ich damit weiter umgehen werde. Parallel zu all dem habe ich mein drittes Buch "feel to heal" geschrieben, und es freut mich wahnsinnig, dass ihr, meine Leserinnen und Leser, dafür gesorgt habt, dass das Buch direkt zum SPIEGEL Bestseller wurde. Nun schreibe ich an meinem nächsten Buch, aber Details dazu verrate ich noch nicht. Privat gab es auch einige Veränderungen, so wohne ich nun bereits seit einem guten halben Jahr endlich wieder in meinem geliebten Hamburg, nachdem das Experiment Landleben für mich nicht funktioniert hat, und ich liebe es sehr. Es ist wie nach Hause kommen, und ich ertappe mich oft dabei, dass ich dankbar innehalte und lächle. Warum, wieso und weshalb das Landleben (was ja eigentlich als das Non plus Ultra für Hochsensible gilt) für mich nicht funktioniert hat, wird vielleicht mal ein eigener Beitrag werden, aber an dieser Stelle so viel dazu: Meiner Meinung nach hat alles im Leben seinen Platz und seine Zeit. Damals aus Hamburg rauszuziehen, weil ich schwanger war und mir für meine Kinder eine ruhige und behütete Umgebung gewünscht habe, war eine gute Entscheidung. Sie sind aufgewachsen in einer kleinen Stadt nördlich von HH, in der alles eigenständig für sie erreichbar, die aber dennoch überschaubar war. Erst 2020 kam ich dann auf die Idee, dass wir nochmal neu bauen könnten, weil ich es leid war für meine Atelier- und Coaching-Räume Miete zu bezahlen, unser damaliges Grundstück es aber vom Bebauungsplan her nicht zuließ, dort etwas Neues zu realisieren. Über google Maps suchte ich in einem Umkreis, den wir uns aufgrund der damals noch beeinflussenden, schulischen Gegebenheiten unserer Kinder gesteckt hatten, nach freien Grundstücken, fuhren dorthin, sprachen Anwohnende an, um herauszufinden, wer die Grundstückseigentümer*innen sind und wurden so relativ schnell fündig. Unser Traumhaus mit Atelier zu bauen war eine wundervolle Erfahrung, zumal wir dadurch teilweise wie in einer unabhängigen und freieren Parallelwelt zur Pandemie lebten. Durch eben jene entwickelte sich allerdings beruflich für mich alles anders als geplant und ohne jegliche (Be)Wertung kam ich Anfang 2024 an einen Punkt, der sowohl beruflich als auch privat nach Veränderung schrie. Unsere Kinder sind nun flügge, und wir so frei wie lange nicht. Also folgte die Realisierung eines weiteren Traumes von mir: eine Altbauwohnung in meiner Herzensstadt zu finden, was schneller klappte als gedacht. Auf den ersten Blick wirkte sie traumhaft und sicher hätte man einfach einziehen können, aber da mein Mann Architekt ist und wir beide hohe Qualitäts- und ästhetische Ansprüche haben, wurde es dann doch eine Komplettsanierung. Wenn es euch interessiert, erzähle ich euch gern mehr dazu? Die jüngsten Ereignisse gehen auch an mir nicht spurlos vorbei. Doch neben all dem, was man nicht schönreden kann und auch nicht sollte, bin ich wie immer auf der Suche nach dem wundervollen Potenzial, was in solch herausfordernden Zeiten steckt und habe einiges für mich gefunden, bei dem ich nun teils in der Planung und teils schon in der Umsetzung stecke, wie mit dem Starten des Blogs für euch. Am Sonntag werde ich euch wie gewohnt in meiner Story bei Insta mit an den Strand nehmen. Es freut mich sehr, dass sich daraus ein liebgewonnenes Ritual entwickelt hat, bei dem mir viele von euch spiegeln, wie gut euch das tut. Und ich verstehe das vollkommen, denn nichts erdet mich auf so zauberschöne Weise, wie die Verbindung zum Meer an meinem Seelenort. Die Weite, die Luft, die Atmosphäre, all das empfinde ich als absolute Kraftquelle und bin demütig dankbar für dieses Privileg, das so leben zu können. Schön, dass ihr hergefunden habt. with love. as always.
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